Bei unserem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich hatten die Schüler/innen der vierten Klassen am 4. und 7. April die Möglichkeit, die Gedenkstätte zu erkunden und über die Geschichte des Ortes zu lernen. Sie hatten die Möglichkeit den schrecklichen Alltag der Inhaftierten und die schockierende Nutzung bestimmter Räume kennenzulernen.

Bei der Besichtigung konnten sie auch verschiedene Denkmäler und Gedenktafeln zu betrachten. Die Denkmäler stammen aus verschiedenen Ländern. Für uns war es überraschend Denkmäler in so großer Anzahl und aus so vielen verschiedenen Nationen wie zum Beispiel aus der Volksrepublik China zu finden.

Die Klassen wurden in Gruppen mit jeweils 16 Personen aufgeteilt, jede Gruppe hatte eine Führung durch verschiedene Bereiche des KZ. Die Guides erklärten alles detailreich und erzählten viele wichtige und emotionale Informationen.

Einer der interessantesten und dabei schockierendsten Bereiche war die Todesstiege, die ins Granitbergwerk führte. Die Inhaftierten mussten entlang der Stiege schwere, lebensgefährliche Arbeit machen, bei der sie Blöcke aus Granit schleppen mussten. Für die Schüler/innen war es besonders emotional zu erfahren, wie mit den Leichen umgegangen wurde.

Am berührendsten war die Ansicht vom Raum der Namen, in dem mehr als 84.000 Namen der Opfer von Mauthausen erwähnt werden. Leider sind heutzutage sehr viele Namen noch unbekannt.

© Aisha & Marko 4D