Zusammengefasst von
Larissa, Tatjana, Vanessa, Samuel, Michelle, Ilayda, Jasmin, David, Luka, Karolina, Alicija

Am 19. 3. besuchte uns Markus Kupferblum in der Schule. Er ist Regisseur, Schauspieler, Clown und vieles mehr. Er hat schon auf der ganzen Welt mit berühmten Künstlern gearbeitet.

Unser Thema war die Comedia dell’arte. Das ist italienisch und heißt soviel wie „Berufsschauspielkunst“.

Charakteristisch dafür sind einzelne Figuren, die immer bestimmte Eigenschaften aufweisen:

Harlekino: Hauptfigur – lustig, Spaßmacher, darf sich vieles erlauben

Colombina: Magd oder Köchin – lebenslustig, selbstsicher

Brighella: Dienerfigur, „Schleimer“

Pantalone: Ältere Figur, geschäftstüchtig, geizig. Wird oft von der Dienerschaft ausgenützt, trägt rote Strumpfhosen und einen Geldbeutel

Dottore: Ebenfalls älter, Jurist oder Arzt, Besserwisser

Capitano: Gehört auch zu den Älteren – Prahler, Aufschneider, aber feig

Amoroso, Amorosa: Die Liebenden – werden ohne Maske dargestellt

„9“: Die neunte Figur – Feen, Elfen, Geister, Hexen. Werden nach Bedarf eingesetzt.

 

Zu Beginn stellte Herr Kupferblum uns die einzelnen Figuren vor und wir merkten sofort, dass er wirklich schauspielen kann. Er präsentierte uns auch die Masken, die wir anschießend auch verwenden durften: Sie stammen aus Venedig und sind aus Leder gemacht. Zwischendurch durften wir immer Fragen stellen.

Dann gingen wir in die Halle. Markus Kupferblum steckte mit 4 Bambusstangen eine Bühne ab und zeigte uns, wie man richtig auf- und abtritt. Das durften wir gleich ausprobieren.

In der Mittagspause gab es Würstel, Getränke und Kuchen.

Anschließend begann für uns die Schauspielerei: Zuerst spielten wir in Gruppen kleine, uns vorgegebene Szenen, wobei wir auch die Masken verwenden durften. Immer wieder gab es Korrekturen und neue Anleitungen. Und schließlich durften wir selber Szenen erfinden. Die Texte mussten wir aus dem Stegreif sprechen, was uns aber eigentlich gar nicht schwer fiel. Eine Gruppe spielte sogar in Englisch. Das hat uns so großen Spaß gemacht, dass wir gar nicht aufhören wollten. Einige Gruppen spielten ihre Szene sogar noch einmal, weil sie mit dem letzten Ergebnis nicht zufrieden waren. Markus Kupferblum gab immer sehr hilfreiche Anweisungen, wie wir einzelne Dinge noch besser machen konnten.

Es war schon nach 17 Uhr, als wir uns verabschiedeten. Es war ein toller, lehrreicher Tag, uns so was wünschen wir uns öfter.