Meine berufspraktischen Tage

Ich heiße Magdalena und gehe in die 4.Klasse. Ich durfte in diesem Jahr meine ersten beruflichen Erfahrungen als Kellner/Köchin während den berufspraktischen Tagen machen.

In den berufspraktischen Tagen lernt man vier Tage lang einen Beruf kennen, den man vielleicht später erlernen möchte. Ich habe mich für den Beruf „Koch/Kellner“ entschieden und in einem Gasthaus im 10. Bezirk gearbeitet.

Dabei durfte ich kleinere Tätigkeiten ausführen. Zwei Tage lang verbrachte ich mit dem Kellnern und zwei Tage mit dem Kochen. Als Kellnerin musste ich mehrere Gerichte auf einer Hand oder auf beiden Händen tragen. Außerdem musste ich Vorbereitungen wie Besteck wickeln, Gerichte garnieren, Getränke holen oder Speisekarten austauschen erledigen. Als Köchin musste ich mehrere Gerichte auf einmal kochen, Bestellungen ablesen können und Mittagsmenüs vorbereiten. Besonders schwierig dabei war für mich, das Tempo zu halten. Man ist ständig beschäftigt und hat wenig Zeit für Pausen. Der Umgang mit den Gästen war eigentlich eine angenehme Angelegenheit. Ich hab mich mit
den Gästen und auch mit meinen Arbeitskollegen super verstanden.

Im Großen und Ganzen waren die Tage eine wichtige Lebenserfahrung für mich. Mir hat so gut wie alles an dem Beruf Spaß gemacht. Jedoch könnte ich mir den Beruf für mein späteres Berufsleben nicht vorstellen, weil die Bezahlung eher schlecht ist und man viele Überstunden macht und teilweise unbequeme Arbeitszeiten hat.

Insgesamt sind die berufspraktischen Tage meiner Meinung nach eine gute und effektive Sache, um ein Gefühl für einen Job zu bekommen.


Magdalena, Schülerin der 4c