Alle vierten Klassen der MIM, Wendstattgasse hatten im Oktober einen Ausflug zu ÖBB Lehrwerkstätte am Hebbelplatz im 10. Bezirk.

Dort haben uns Lehrlinge durch die Werkstätten geführt und uns ihren Alltag bei der ÖBB gezeigt. 

Wir hatten eine Führung durch das Gebäude und sahen verschiedene Maschinen und Geräte. Am Anfang der Führung sind wir durch die teuerste Werkstatt gegangen. Sie hat einen Wert von mehreren Millionen Euro. Daraufhin sind wir zu einer Gruppe von Lehrlingen gegangen, die gerade elektrische Berechnungen durchführten. Uns wurde erklärt, dass die Lehrlinge, die im ersten Lehrjahr sind nur mit 230 Volt arbeiten dürfen. Unsere Guides waren im 2. Semester und durften daher schon mit mehr Volt arbeiten.

Danach sind wir zur Schweißkammer gegangen. Wir haben gesehen mit welcher Schweißmethode man am besten arbeiten kann. Lehrlinge im 1. Semester müssen handwerklich sehr gut sein. Sie müssen gewisse Gegenstände ein Jahr lang schleifen, sägen, feilen und schweißen. 

Alle Lehrlinge haben ein eigenes Arbeitsgewand, das sie von der ÖBB bekommen. Das wird sogar von der ÖBB gewaschen. 

Jeden Montag bekommen sie gratis Obst und es gibt eine tolle Kantine mit einem Buffet, das gratis ist. Die Speisen werden täglich geändert. 

Zum Abschluss unserer Führung sahen wir eine selbstgemachte Festplatte, die alle Funktionen, wie ein Handy oder eine Festplatte hat.

Danach wurden wir sehr höflich verabschieden und hatten eine sehr gute Vorstellung, welche Berufe dort ausgebildet werden. Es war ein sehr informativer Lehrausgang. Ich kann mir vorstellen, dass sich manche Schüler und Schülerinnen für die Lehrwerkstätte der ÖBB bewerben werden. 

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