Schulprofil

Schulprofil
I. Angaben zu Sozialisationsfaktoren
Organisationsstruktur

Klassenanzahl: 21 + 1 Deutschförderklasse

Von 21 Klassen gehören alle Klassen dem Schulversuch Wiener Mittelschule an.

Schwerpunkte der Schule:

Informatik: 17 Klassen
Musik: 4 Klassen – pro Schulstufe gibt es eine Musikklasse
Berufsorientierung: alle 21 Klassen

Schüler und Schülerinnen:

In der MIM werden derzeit über 500 Kinder unterrichtet.

Lehrer und Lehrerinnen:

An der Schule lehren ca. 60 Lehrer und Lehrerinnen.

Lehrer und Lehrerinnen mit besonderer Ausbildung:

1 Beratungslehrerin
1 Sozialarbeiterin
2 Jugendcoaches
2 Schülerberaterinnen
1 Bibliothekar
1 Nativespeakerin

Standort

Das moderne, freundliche Schulhaus liegt in ruhiger Grünlage am Rande der Per-Albin-Hansson Siedlung Ost und ist mit der U1 und dem Autobus 19A gut erreichbar.

Die Schule wurde 1972 erbaut und wurde/wird laufend instand gesetzt.

Raumangebot & Ausstattung:

Die Schule bietet

  • zwei modern ausgestattete Musikräume
  • zwei Informatikräume mit Internetzugang
  • eine mobile Informatikausstattung
  • diverse digitale Endgeräte
  • eine mobile Physikausstattung
  • eine Schulbibliothek
  • einen technischen und einen textilen Werkraum
  • eine Rundturnhalle, die sowohl von der SMS als auch von der MIM bis zur 10. Einheit benützt wird
  • eine große Aula mit gemütlichen Tischen und Sesseln
  • eine große Pausenhalle mit Tischtennistischen, Tischfußballtischen und anderen Spielmöglichkeiten
  • einen Schulgarten mit Feuchtbiotop
  • und ein Pausenbuffet, das auf gesunde Ernährung Rücksicht nimmt

Offene Schule mit Tagesbetreuung

Seit dem Schuljahr 2007/08 wird die Schule gemeinsam mit der Sportmittelschule und der Vienna Bilingual School als „Offene Schule mit Tagesbetreuung“ geführt. Das Mittagessen wird in den Speiseräumen der benachbarten Volksschule eingenommen, die Lernstunden werden in der Stammschule abgehalten.

Im Schuljahr 2019/20 wurde die Organisation der ganztägigen Betreuung von einem Freizeitleiter der MIM übernommen.

Der nachmittägliche Betreuungsteil schließt an den Vormittagsunterricht an und dauert von Montag – Freitag bis 16:20 Uhr.

Die Anmeldung für die Nachmittagsbetreuung kann, je nach Bedarf bzw. Stundenplan, tageweise oder für die gesamte Schulwoche erfolgen.

  • Gemeinsames Mittagessen: Nach dem Vormittagsunterricht gibt es für Interessierte ein Mittagsmenü.
  • Effiziente schulische Förderung auch am Nachmittag (Lernen, Sport, Kreativität, Freizeit)
  • Freiwillig
  • Individuell planbar

II. Angaben zur pädagogischen Position

Leitziel: Gemeinsam leben, lehren, lernen!

charakterbildend & gesellschaftsfördernd

kreativ & ganzheitlich

lebensnah & zielorientiert

 

Seit 2009 nimmt unsere Schule am Schulversuch Wiener Mittelschule teil.

Ziel der WMS ist es, die Stärken der AHS und der APS so miteinander zu verbinden, dass die SchülerInnen die bestmögliche individuelle Förderung erhalten.

Unterrichtet werden die SchülerInnen der WMS von Pädagogen der VS, NMS und AHS im Teamteaching. Eine Beratungslehrerin und eine Sozialarbeiterin unterstützen unser Team.

Wir gestalten Schule mit allen Beteiligten als Lebensraum, in dem sich alle wohlfühlen.

Jeder Schüler/jede Schülerin soll gern und ohne Angst in die Schule kommen können.

Die Kooperation mit anderen Partnern ist uns im Sinne der SchülerInnen wichtig.

Die interne, offene Beratung im Kollegium und Teamarbeit sind wichtige Grundlagen für die Arbeit mit den SchülerInnen.

Die KollegInnen haben eine hohe Weiterbildungsbereitschaft und investieren viel Freizeit in schulische Belange.

Nahtstelle 10+

SchülerInnen werden von einem Nahtstellenpädagogen (VS-Lehrer) beim Wechsel von der VS in die WMS gezielt begleitet, um den SchülerInnen und auch den Eltern ausreichend Gelegenheit zu bieten, sich auf die neue Schule vorzubereiten bzw. sich auf sie einzustellen.

Unterricht an der WMS:

Grundlage des Unterrichts bildet der NMS-Lehrplan. In den Hauptgegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache (Englisch) unterrichten je zwei Lehrer bzw. Lehrerinnen im Teamteaching in einer Klasse.

Native-Speaker-Teacher unterstützen gezielt den Fremdsprachlichen Unterricht und fördern bestmöglich die Jugendlichen.

In Kernkursen, die im Klassenverband stattfinden, werden zentrale Elemente des Lehrstoffes vermittelt.

Da Geometrisches Zeichen im Realgymnasium verlangt wird, bieten wir diesen Gegenstand in der 8. Schulstufe im Wechsel mit Ernährung und Haushalt an.

Trainings- und Supportmaßnahmen

Lerncoaching – Stunden helfen den SchülerInnen Lern- und Planungsstrategien zu entwickeln, um sich bestmöglich zu organisieren und die für sie optimale Lernmethode zu erkennen und auszuprobieren.

Schwerpunkte, auf die wir in der Schule besonderen Wert legen:

Musik, Informatik, Berufsorientierung und Soziales Lernen.

Angebote für SchülerInnen im Rahmen unserer schulautonomen Stundentafel:

  • Jährliches Musicalprojekt und Talenteförderung
  • Durchführung von Projektwochen mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Musik, Englisch, Kultur, Geschichte oder Sport
  • Peer-Mediation
  • Teilnahme am Projekt des Bildungsministeriums:
    “Kompetenzlernen durch Individualisierung und Berufsorientierung“
  • ECDL – Führerschein
  • Spanisch
  • Arbeitswelt

Kompensatorische Fördermaßnahmen:

  • Lerncoaching
  • Zwei LehrerInnen in allen Hauptgegenständen, um eine optimale Förderung zu garantieren, unterrichten 3 der 4 Einheiten im Teamteaching.
  • Jeweils 1 Förderstunde (additiv) in Deutsch und in jeder Klasse soll sowohl zur Aufarbeitung von Defiziten als auch zur vertieften Förderung dienen.
  • Ziel ist es, den Kindern der ersten Klassen das Ankommen zu erleichtern und den Kindern der vierten Klassen den Übertritt in eine weiterführende Schule oder duale Ausbildung zu erleichtern.
  • Additive Förderstunden werden sowohl in Mathematik als auch in Englisch angeboten.
  • Die Förderkurse dienen nicht nur zum Aufholen von Lernrückständen sondern auch der Interessens- und Begabungsförderung.
  • In der Deutschförderklasse werden die SchülerInnen im ersten Jahr ihrer „Außerordentlichkeit“ unterrichtet. 20 Stunden Deutschunterricht in der Klasse und zusätzliche Stunden in ihrer Stammklasse sollen sowohl die Sprache als auch die sozialen Kontakte der Kinder fördern.
  • Sprachförderkurse (6 Stunden) dienen dem Erlernen der deutschen Sprache und dem Üben.
  • Die Deutschförderstunden dienen auch der Leseförderung – besonders in den ersten Klassen, um Defizite zu erkennen und sie nach Möglichkeit zu beseitigen.
  • Leseförderung in den 4. Klassen, um eventuelle Defizite noch vor dem Austritt zu beheben.

Förderung der dynamischen Fähigkeiten

  • Peer-Mediation zur Förderung sozialer Kompetenzen und Verbesserung der Konfliktkultur.
  • Projektorientiertes Arbeiten, um vernetztes, interdisziplinäres Denken und Verstehen zu entwickeln.
  • Teamarbeit, um jene Kompetenzen zu erlernen und zu festigen, die im späteren Berufsleben unerlässlich sind.
  • Begleitung durch eine Beratungslehrerin bei individuellen Problemen von SchülerInnen.

Digitale Grundbildung

  • Durch die neuen Medien sollen Unterrichtsformen unterstützt werden, in denen das selbstständige Arbeiten der SchülerInnen im Mittelpunkt steht. Offene Unterrichtsformen und die Änderung der Rollen von Lehrenden und Lernenden sollen durch die Einbeziehung der neuen Medien gefördert werden.
  • SchülerInnen sollen befähigt werden, Medienangebote kompetent auszuwählen, zu nutzen und zu bewerten. Medien sollen selbst gestaltet und veröffentlicht werden können.
  • Projekte zum Erwerb von Medienkompetenz sollen gefördert werden, um sowohl kognitive wie auch soziale Aspekte des Lernens zu fördern.
  • In Form einer Informationsstrategie sollen SchülerInnen rechtzeitig auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes vorbereitet werden. Gleichzeitig hilft die Schule, zukunftsorientierte neue Berufsfelder zu erschließen und Orientierungshilfe für völlig neue und zukunftssichere Berufe zu geben.
  • Ziel ist, dass alle SchülerInnen, die diese Schule nach Abschluss verlassen, über fundierte EDV-Grundkenntnisse verfügen.

Berufsorientierung

  • Betriebsbesichtigungen
  • Berufsinformationsveranstaltungen
  • Berufsorientierungstest
  • Enge Zusammenarbeit mit Betrieben
  • Berufspraktische Tage

III. Angaben zur Schulpartnerschaft

Die MIM erfreut sich eines aktiven und kooperativen Elternvereins. Die Zusammenarbeit mit der Schule ist sehr positiv und der Austausch zwischen Schule und Elternverein funktioniert sehr gut.

Jede Klasse wird im Elternverein von zwei KlassenelternvertreterInnen vertreten.

Klassen- und Schulforum werden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen abgehalten.