Schlagwortarchiv: Exkursion

Besuch der Social Labs im Science Pool

391

Im Herbst des vergangenen Jahres hatten die 3. Klassen unserer Schule die Gelegenheit, den Workshop „Social Lab“ beim Science Pool in Wien-Simmering zu machen. Das Ziel von Science Pool ist es, Kindern und Jugendlichen Wissenschaft auf interessante und kreative Art und Weise nahezubringen. 

Beim Social Lab geht es dabei vor allem darum, den Kindern soziales Lernen zu ermöglichen, indem sie in verschiedene Rollen schlüpfen. Unsere Kinder machten also mit Hilfe spezieller Anzüge und anderer Geräte die Erfahrung, wie sich eine hochschwangere Frau fühlt, wie sich ein stark übergewichtiger Mensch fühlt, wie Alkohol das Bewusstsein beeinträchtigt und vieles andere mehr.  Beim Bobbycar-Fahren mit speziellen Brillen, die Betrunkenheit simulieren, wurde dann sogar noch ausprobiert, warum man auf keinen Fall Auto fahren sollte, wenn man etwas getrunken hat. 

Höhepunkt des Vormittags war dann ein soziales Experiment im nahe gelegenen Einkaufszentrum, während dem sich die SchülerInnen in verschiedenen Rollen (Rollstuhlfahrer, schwangeres Mädchen, Eltern mit Kleinkind, übergewichtiger Mensch, Frau mit Kopftuch…) durch das Einkaufszentrum bewegten und die Reaktionen der Menschen auf sich hautnah erlebten. Diese Erfahrungen wurde anschließend noch einmal ausgiebig reflektiert. Alles in allem für alle Schüler und Schülerinnen eine wertvolle und spannende Lektion in Sachen Emphatie und Toleranz, die allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Rätselrally ‘Wien im Mittelalter’ (3A/3D)

IMG_20140601_023403

Am 18.9. waren die 3A und die 3D im 1. Bezirk, um sich im Rahmen einer Rätselrally auf die Spuren von 'Wien im Mittelalter' zu begeben. Zahlreiche Gassen- und Straßennamen (z.B. Goldschmiedgasse, Bäckerstraße, Tuchlauben, Seilerstätte,…) erinnern noch heute an die verschiedenen Handwerksberufe und an Orte an denen Märkte abgehalten wurden (z.B. Bauernmarkt, Fleischmarkt,…).

Hier ein paar Impressionen von Marcel Todt und Mark Tresky.

Detektivgeschichten im ZOOM (1A)

image

Wir haben uns mit dem Thema Detektivgeschichten beschäftigt.

Zuerst gingen wir in einen Raum und haben uns hingesetzt. Ein netter Herr hat uns etwas über Detektivgeschichten erzählt. Er hat uns gefragt was passiert, wenn man an einem Buch im Regal zieht. Eine Mitschülerin hat es getan und eine Geheimtür hat sich geöffnet.

Wir sind reingegangen und haben viele Stationen besucht. Am besten fand ich das dunkle Zimmer.

Wir haben uns sogar verkleidet. Eine Mitschülerin hat sich als Baum verkleidet.

Mir hat es sehr gut gefallen.

Tatijana Jovanovic (1A)

Exkursion der vierten Klassen nach Mauthausen

20140402_114023

Am 2. April fuhren die 4a, b und c gemeinsam in einem Dr. Richard-Doppeldecker-Bus ins oberösterreichische Mauthausen, um das ehemalige NS-Konzentrationslager zu besichtigen. Die Fahrt dauerte ohne Pause ca. zwei Stunden. Dort angekommen, konnten wir im Besucherzentrum zunächst noch etwas essen und trinken, bevor uns die Guides, die uns durch das Lager begleiteten, in zwei Gruppen teilten und die Besichtigung begann.

Während des zweistündigen Rundgangs durch das Gelände gingen den SchülerInnen verschiedene Gedanken durch den Kopf …

Vesna&Melly: Die Häftlinge waren so arm, als sie zum Beispiel von den SS-Wärtern die Todesstiege hinuntergestoßen wurden und wie Dominosteine nacheinander hinunterfielen.

Elly: Es war für mich ein schockierender Anblick, als ich im "Room of Names" die vielen Namen der Ermordeten sah.

Anja: Der Guide erzählte uns, dass die Lagerinsassen so sehr hungern mussten, dass sogar Kinder ihren Eltern den Tod wünschten, nur um deren Ration Brot zu bekommen… Das ist so tragisch und für unsere Zeit kaum vorstellbar.

Simon&Aldin: Uns blieb die Gaskammer besonders im Gedächtnis. Wir hatten sie uns allerdings viel größer vorgestellt.

Melisa: Als ich durch den Duschraum ging, konnte ich nur daran denken, wie viele Menschen hier auf so grausame Weise ihr Leben lassen mussten.

Christian: Ich kann es gar nicht fassen, wie viele Menschen dort gestorben sind.

Meggy: Ich finde es so schlimm, dass die SS-Leute ohne mit der Wimper zu zucken solche Grausamkeiten verübt haben.

Natascha: Ich finde es berührend, dass den Ermordeten so viele Statuen zum Gedenken gewidmet sind.

Anna: Ich finde es gut, dass das KZ für die Öffentlichkeit zugänglich ist und auch Verwandte von ehemaligen Gefangenen dorthin kommen können. Normalerweise stehen Angehörige am Friedhof vor dem Grab ihrer verstorbenen Lieben, hier können sie sich wenigstens an dem Ort, wo sie gestorben sind, an sie erinnern.

Jacqui: Mir kamen die Duschräume besonders schlimm vor, da sie so beengt waren und viele Besucher ihre Namen und Botschaften an die Wände geschrieben hatten.

Kati: Am schlimmsten fand ich die Gaskammer. Es war dort so kalt. Die Rohre und die Öffnung, wo das Gas damals herausströmte, waren ein arger Anblick.

Wir sahen uns vor der Exkursion nach Mauthausen in der Schule den Film "Hasenjagd" an, der zum Teil im Lager gedreht wurde. Der Anfang des Films spielt zum Beispiel in Baracke 20 (Schlafräume). Unser Guide erzählte uns, dass diese Baracke inzwischen abgerissen wurde, da das Lager restauriert wird.

(4a)

 

Am Mittwoch, den 2. April, unternahmen die vierten Klassen eine Exkursion ins KZ Mauthausen. Wir hielten uns ca. zwischen 11 und 15 Uhr im ehemaligen Konzentrationslager auf. Wir wurden in zwei Gruppen geteilt, die jeweils von einem eigenen Guide durch das Lager begleitet wurden. Unsere Gruppe ging zum Beispiel die Todesstiege, die erneuert wurde, hinauf und hinunter. Wir sahen uns die Fallschirmspringerwand an, von der Häftlinge hinunterspringen mussten. Unser Guide zeigte uns die Denkmäler der verschiedenen Nationen, die ihrer Verstorbenen gedenken. Er erklärte uns auch, dass es einen Fußballplatz gab, den natürlich nur SS-Leute benutzen durften. Durch die harte Arbeit und die schlechten Lebensbedingungen überlebten die Häftlinge im KZ Mauthausen nicht lange. Außerdem wurde ein Teil des Films "Hasenjagd", den wir uns in der Schule anschauten, im Lager gedreht. In dem Film geht es um den Ausbruch von hunderten von sowjetischen Offizieren aus dem Lager, die dann von der SS und der dortigen Bevölkerung gejagt wurden.

Es war ein Ausflug, den wir sicherlich nie vergessen werden.

(Eda, Vicky, Raziye, Dugi, René, Leo, Mario, Marcel, Sadzid, Sarah, Jassi, 4b)

« Weitere Artikel anzeigen