Besuch der Social Labs im Science Pool

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Im Herbst des vergangenen Jahres hatten die 3. Klassen unserer Schule die Gelegenheit, den Workshop „Social Lab“ beim Science Pool in Wien-Simmering zu machen. Das Ziel von Science Pool ist es, Kindern und Jugendlichen Wissenschaft auf interessante und kreative Art und Weise nahezubringen. 

Beim Social Lab geht es dabei vor allem darum, den Kindern soziales Lernen zu ermöglichen, indem sie in verschiedene Rollen schlüpfen. Unsere Kinder machten also mit Hilfe spezieller Anzüge und anderer Geräte die Erfahrung, wie sich eine hochschwangere Frau fühlt, wie sich ein stark übergewichtiger Mensch fühlt, wie Alkohol das Bewusstsein beeinträchtigt und vieles andere mehr.  Beim Bobbycar-Fahren mit speziellen Brillen, die Betrunkenheit simulieren, wurde dann sogar noch ausprobiert, warum man auf keinen Fall Auto fahren sollte, wenn man etwas getrunken hat. 

Höhepunkt des Vormittags war dann ein soziales Experiment im nahe gelegenen Einkaufszentrum, während dem sich die SchülerInnen in verschiedenen Rollen (Rollstuhlfahrer, schwangeres Mädchen, Eltern mit Kleinkind, übergewichtiger Mensch, Frau mit Kopftuch…) durch das Einkaufszentrum bewegten und die Reaktionen der Menschen auf sich hautnah erlebten. Diese Erfahrungen wurde anschließend noch einmal ausgiebig reflektiert. Alles in allem für alle Schüler und Schülerinnen eine wertvolle und spannende Lektion in Sachen Emphatie und Toleranz, die allen sehr viel Spaß gemacht hat.

BO -Projekt 3. Klassen 11. -22.1. und 10. -12.2.

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Wie schon im Vorjahr wurden auch in diesem Schuljahr in den 3. Klassen zwei Projekte durchgeführt. Während im letzten Schuljahr der Fokus auf Selbstorganisation und Selbstverantwortung gelegt wurde, haben die Lehrer beschlossen sich dieses Jahr auf Fertigkeiten/Fähigkeiten im Hinblick auf eine weitere Zukunftsplanung (Beruf) zu konzentrieren.

Nach Selbst- und Fremdeinschätzung wurde in den ersten beiden Wochen im Rahmen von zwei Stunden täglich im Stationenbetrieb "Straße der Fähigkeiten/Fertigkeiten" (z.B. Geruchssinn, räumliches Vorstellungsvermögen, Kraft oder Genauigkeit) überprüft inwieweit das Selbstbild den Tatsachen entspricht. In kleinen Miniprojekten vom 10. -12.2. (4 Stunden/Tag) konnten die Schüler dann in Gruppen ihre Teamfähigkeit, Selbstorganisation und Planungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dazu wurden ihnen Projektthemen an geboten von denen sie mit einer Reihung nach Beliebtheit drei aussuchen sollten. Nach einer Einteilung durch die Lehrer in Projektgruppen (4 – 6 Schüler/Gruppe) wurde gemeinsam das Ziel formuliert und der Weg dorthin geplant und während der Durchführung auch dokumentiert. Die Lehrer fungierten nach einer Einführung nur mehr als Assistenten.

Folgende Themen wurden angeboten:

Songwriting : Ziel ist es, das jede Gruppe selbst einen Text verfasst, Musik dazu komponiert und den Song gemeinsam aufnimmt.

Musiktutorial : Im Stil von youtube-Lehrvideos wird ein St ück auf einem Instrument gespielt und Schritt für Schritt erklärt. Das ganze wird auf Video aufgezeichnet.

"Wie war das damals?" : Die SchülerInnen erforschen das Freizeitverhalten ihrer Großelterngeneration und ziehen Vergleiche mit ihrer e igenen Freizeitgestaltung. Sie formulieren Hypothesen werden mit den Grundlagen verschiedener Interviewtechniken vertraut, erstellen einen Inter viewleitfaden, führen die Interviews und werten diese anschließend aus. Sie vergleichen die Ergebnisse mit ihren Erwartungen und erkennen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Freizeitverhalten ihrer Großeltern (oder anderer älterer InterviewpartnerInnen).

Formel Solar : Photovoltaik ist in aller Munde. In diesem Projekt geht es um die Aneignung von Grundkenntnissen bei der Erstellung von elektrischen Schaltkreisen, selbständige Planung und Herstellung eines fahrtüchtigen Modells angetrieben durch (Sonnen)Licht und die Auseinandersetzung mit erneuerbaren Energiequellen.

Scratch : Da das Programmieren ein Bestandteil des Informatikunterrichts darstellt, sollen die Kinder unter Anleitung (Youtube-Video, schriftliche Anweisungen) ein eigenes Spiel mit der Programmiersprache Scratch erstellen.

Fühlbuch/Fühlspielsachen für Kleinkinder : 1. Ss überlegen die Form – geeignet für Kleinkinder – Buch, Würfel/Quader, Ziehharmonika usw. und den „ Inhalt “ (F ühl – und Tastflächen oder Fingerfertigkeitstraining – Knöpfe, Maschen o.ä.) 2. Skizze und/oder Beschreibung 3. Materialaufstellung 4. Kostenvoranschlag 5. Zeitplan – Arbeitsaufteilung 6. Schnitterstellung 7. Einkauf bzw. Zusammenstellung der Materialien 8. Ausarbeitung 9. Vorstellung

Statistik : Die Schüler/innen dieser Gruppe bieten 2 Testformate an – einen Interessenstest und einen Test, der die Fähigkeiten überprü ft. Die Testungen werden sowohl am PC als auch handschriftlich durchgeführt. In Gesprächssituationen, die die Statistik-Gruppe leitet, werden Schüler aus anderen Gruppen an der Testung teilnehmen. Eine Auswertung wird angeschlossen , wobei Vorschläge für die Berufswahl erarbeitet werden. Die Schüler sollen lernen mit Testungen zu arbeiten, sie auszuwerten und sie als Hilfes tellung für wichtige Lebensentscheidungen miteinbeziehen.

Drawing Cook : Die SuS sollen Rezepte zeichnerisch darstellen. Zuerst sollte überlegt werden, welches Gericht sie beschreiben wollen und wie sie am besten die einzelnen Schritte darstellen können. Sie dürfen in ternationale Gerichte verwenden und ihr Handy hierbei verwenden. (Wenn möglich kann auch der Informatikraum verwendet werden.) Diese Rezepte werden dann zusammengebunden zu einem Kochbuch „ Draw and Cook “ .

3. Advent

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Die SchülerInnen und LehrerInnen der 3. Klassen gestalteten eine kleine Feier zum dritten Advent.

Ein Schülertext und die Geschichte vom vierten Hl.-Drei-König eröffnete die Feier dazwischen sang und spielte die 3A das Weihnachtslied (Ecce Mundi Gaudium' aus unserem Mittelalterprojekt zu Beginn des Schuljahrs. Die SchülerInnen der 3B lasen und spielten kurze Szenen zum Thema Weihnachten und Advent. Nach einem kurzen Flötenstück eröffnete die 3C die zweite Hälfte der Feier mit selbstverfassten Gedichten (s.u.), die auch dargestellt wurden. Den Abschluss machte eine Geschichte über das Licht und die Dunkelheit, vorgetragen von den SchülerInnen der 3D. Dazu wurden selbstgestaltete Papierkerzen präsentiert.

Weihnachtsgedicht 3c Dezember 2015

Ich liebe die Weihnachtszeit!

Bald ist es soweit.

Haltet Euch bereit!

O du schöne Weihnachtszeit!

Die ganze Klasse hält zusammen –

Gemeinsam schmücken wir die Tannen.

Wir trinken heißen Kinderpunsch

Und erfüllen damit so manchen Wunsch.

Da macht die Weihnachtszeit mehr Freude!

Jeder darf am Tisch sitzen

Und bei unserer Freude mitmischen.

Basant, Burak, Emircan, Jasmin, Martin, Umut

Bald ist Weihnachten!

Wir halten zusammen,

Wir helfen den Armen,

Damit sie wieder lachen

Und alle Weinachten fröhlich genießen.

Zu Weihnachten werden keine Tränen mehr fließen!

Wir teilen unser Essen

Und werden die Menschen nie vergessen.

Aysegül, Berkan, Klaudia, Kristina, Serhat, Yasar

Das alte Haus ist voller Freunde,

Denn sie bringen uns viel Freude.

Wenn Du mal traurig bist und am Ende,

Dann streck Deine Arme und nimm meine Hände.

Sie geben Dir Kraft –

Freundschaft und Liebe haben schon vieles geschafft.

Debbie, Gamze, Hüseyin, Marijana, Öznur, Semih

Schön, dass Du da bist, mein guter Freund!

Komm doch herein und feiere mit!

Mit Spaß und Freude –

Wie in alten Zeiten –

Feiern wir Weihnachten.

Willkommen Weihnachtszeit!

Alex, Benni, Fatih, Kristian, Ilknur, Nilüfer

Reaktionen Georg Danzer Haus

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Nachdem die MIM Wendstattgasse am 3. Dezember unter dem Namen 'Herbergsuche' ein wunderbares Winterklänge-Konzert zu Gunsten des Georg Danzer Hauses veranstaltet hat, haben uns einige Reaktionen erreicht:


Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll – VIELEN, VIELEN DANK an alle Beteiligten für diese tolle Benefizveranstaltung!!!
Es ist sensationell, was hier auf die Beine gestellt wurde!
Kemal (Anm.: war bei der Veranstaltung auf der Bühne) hat uns gerade im 19. besucht und mit uns über eure Benefizveranstaltung gesprochen. Wir haben auch ein Video vom Schlusslied gesehen! Ohne Übertreibung: Gänsehaut und Tränen bei uns allen!!! Kemal und die Burschen haben dieses schöne Fest sehr genossen!
DANKE für diese tolle Veranstaltung – ihr habt da echt etwas beeindruckendes auf die Beine gestellt! 

Liebe Grüße, Mag. Petra Hofschneider (Projektkoordination Georg Danzer Haus)

EINFACH GUTES TUN…
dachten sich die SchülerInnen und LehrerInnen der MiM Wendstattgasse und widmeten ihr heuriges Konzert dem Georg Danzer Haus.

Die SchülerInnen haben fleißig gebastelt und verkauft, im Unterricht wurde vorweg Toleranz gelehrt und ein sensationell schönes Programm einstudiert. Eltern haben für diese Veranstaltung fleißig gebacken. Höhepunkt (neben vielen weiteren) des Abends war das Schlusslied – „A erstickter Schrei“ von Georg Danzer. 

Das einstudierte Programm und der gesamte Ablauf dieser wunderschönen Veranstaltung hat uns sehr berührt. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit! Es ist uns daher eine Herzensangelegenheit uns bei allen SchülerInnen, PädagogInnen, Eltern, BesucherInnen und UnterstützerInnen für diese gelungene Benefizveranstaltung zu bedanken!
Der Erlös dieses Abends wurde dem Georg Danzer Haus gespendet.

VON HERZEN: VIELEN DANK – Die MiM Wendstattgasse hat mit ihrem Konzert ein Denk-Mal gesetzt! (www.facebook.com/danzerhaus)

Rätselrally ‘Wien im Mittelalter’ (3A/3D)

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Am 18.9. waren die 3A und die 3D im 1. Bezirk, um sich im Rahmen einer Rätselrally auf die Spuren von 'Wien im Mittelalter' zu begeben. Zahlreiche Gassen- und Straßennamen (z.B. Goldschmiedgasse, Bäckerstraße, Tuchlauben, Seilerstätte,…) erinnern noch heute an die verschiedenen Handwerksberufe und an Orte an denen Märkte abgehalten wurden (z.B. Bauernmarkt, Fleischmarkt,…).

Hier ein paar Impressionen von Marcel Todt und Mark Tresky.

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