Die 2A beim Kinder- und Jugendbuchfestival (Krems)

Die SchülerInnen der 2A wurden vom Kinder- und Jugendbuchfestival eingeladen ihren Schulhausroman 'Aus dem Apfel nach Selares' zu präsentieren. Am 14.März werden die jungen Autoren im Landesmuseum in Krems Auszüge aus dem Buch vorlesen, das während der Jubiläumsprojektwoche und mit Unterstützung von Autor Lorenz Langenegger entstanden ist.

Theaterworkshop der 2A mit Markus Kupferblum

Zusammengefasst von
Larissa, Tatjana, Vanessa, Samuel, Michelle, Ilayda, Jasmin, David, Luka, Karolina, Alicija

Am 19. 3. besuchte uns Markus Kupferblum in der Schule. Er ist Regisseur, Schauspieler, Clown und vieles mehr. Er hat schon auf der ganzen Welt mit berühmten Künstlern gearbeitet.

Unser Thema war die Comedia dell’arte. Das ist italienisch und heißt soviel wie „Berufsschauspielkunst“.

Charakteristisch dafür sind einzelne Figuren, die immer bestimmte Eigenschaften aufweisen:

Harlekino: Hauptfigur – lustig, Spaßmacher, darf sich vieles erlauben

Colombina: Magd oder Köchin – lebenslustig, selbstsicher

Brighella: Dienerfigur, „Schleimer“

Pantalone: Ältere Figur, geschäftstüchtig, geizig. Wird oft von der Dienerschaft ausgenützt, trägt rote Strumpfhosen und einen Geldbeutel

Dottore: Ebenfalls älter, Jurist oder Arzt, Besserwisser

Capitano: Gehört auch zu den Älteren – Prahler, Aufschneider, aber feig

Amoroso, Amorosa: Die Liebenden – werden ohne Maske dargestellt

„9“: Die neunte Figur – Feen, Elfen, Geister, Hexen. Werden nach Bedarf eingesetzt.

 

Zu Beginn stellte Herr Kupferblum uns die einzelnen Figuren vor und wir merkten sofort, dass er wirklich schauspielen kann. Er präsentierte uns auch die Masken, die wir anschießend auch verwenden durften: Sie stammen aus Venedig und sind aus Leder gemacht. Zwischendurch durften wir immer Fragen stellen.

Dann gingen wir in die Halle. Markus Kupferblum steckte mit 4 Bambusstangen eine Bühne ab und zeigte uns, wie man richtig auf- und abtritt. Das durften wir gleich ausprobieren.

In der Mittagspause gab es Würstel, Getränke und Kuchen.

Anschließend begann für uns die Schauspielerei: Zuerst spielten wir in Gruppen kleine, uns vorgegebene Szenen, wobei wir auch die Masken verwenden durften. Immer wieder gab es Korrekturen und neue Anleitungen. Und schließlich durften wir selber Szenen erfinden. Die Texte mussten wir aus dem Stegreif sprechen, was uns aber eigentlich gar nicht schwer fiel. Eine Gruppe spielte sogar in Englisch. Das hat uns so großen Spaß gemacht, dass wir gar nicht aufhören wollten. Einige Gruppen spielten ihre Szene sogar noch einmal, weil sie mit dem letzten Ergebnis nicht zufrieden waren. Markus Kupferblum gab immer sehr hilfreiche Anweisungen, wie wir einzelne Dinge noch besser machen konnten.

Es war schon nach 17 Uhr, als wir uns verabschiedeten. Es war ein toller, lehrreicher Tag, uns so was wünschen wir uns öfter.

Diskussionsrunden

Vanessa Haring

Jeden Freitag haben wir eine Diskussionsrunde mit Frau Gallob und Herrn Gazos. In der Stunde setzen wir uns in einem Sesselkreis zusammen und diskutieren über ein Thema,  das wir ein paar Tage zuvor als Aufgabe bekommen haben, wie z.B.  ob Märchen für kleine Kinder gut sind.
Am Anfang hat Frau Gallob die Gruppe geleitet, darauf wurde  die Gruppe von einem/r  Schüler/in geleitet. 

Patricia Küpferling

Unsere Diskussionsrunde findet jeden Freitag statt!

So bereiten wir uns vor:

Eine Woche vorher suchen wir ein Thema aus und bestimmen die Diskussionsleiter/in gemeinsam mit unserer Frau Lehrerin, Frau Gallob Karin.
Jedes Kind muss drei Pro-Argumente und drei Kontra-Argumente als Hausübung vorbereiten.

Jedes Kind kann seine Meinung offen sagen und so zu einer gelungenen Diskussion aktiv beitragen.

Nina Striny

Vorbereitungen für Diskussionsrunden (Pro-Argumente  + Kontra-Argumente)

Thema: Märchen für Kinder

+ Kinder entwickeln Fantasie, lösen ihre Probleme besser durch Märchen, lesen mehr und werden daher besser in Deutsch
-Märchen sind brutal, Kinder haben Angst, sie können nicht schlafen

Thema: Sind Hausaufgaben sinnvoll

+ Hausaufgaben sind sinnvoll, weil man das Erlernte festigen kann, weil man nicht Verstandenes nochmal lernen kann, weil sie eine Art Übung darstellen.
–   Hausaufgaben sind nicht sinnvoll, weil man nicht spielen kann, weil man seine Freizeit opfern muss, außerdem muss man „sein Kopf anstrengen“

Thema: Computerspiele für Kinder

– Computerspiele für Kinder sind nicht gut, weil es auch brutale Spiele gibt, die für Kinder in unserem Alter nicht geeignet sind.
Aber es gibt auch Computerspiele, die unser Gehirn trainieren.
Es ist auch nicht gut, wenn Kinder ständig vor dem Computer sitzen, weil das sehr schlecht für die Augen ist.

+ Lernspiele sind gut für Kinder.
Man muss die Zeit vor dem Computer beschränken (1 Stunde pro Tag).
Computerarbeit trainiert Schüler für das Leben.

Thema: Exkursionen statt Unterricht-sind sie sinnvoll?

– Manche Exkursionen dauern zu lange.
– Vielen Kinder wird es dadurch langweilig.
– Viele Kinder interessieren Exkursionen nicht

+ Ich finde Exkursionen gut, weil man dadurch etwas anschaulich lernen kann
+ Sie machen auch Spaß.
+ Man sitzt nicht den ganzen Tag in der Klasse.

 

Leseprojekt ‚Der Kleine Prinz‘ (1. Klassen)

In der zweiten Schulwoche hatten die 1. Klassen ein Leseprojekt zum Buch 'Der Kleine Prinz'. In dieser Woche wurde in den verschiedensten Gegenständen der Inhalt des Buches gelesen, besprochen und gestaltet. Am letzten Tag präsentierte dann jede Klasse die Geschichte aus unterschiedlichen Blickpunkten.

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Förderung Deutsch

An der MIM versuchen wir gezielt unsere SchülerInnen in Deutsch zu fördern. Wir zielen mit diesem Förderangebot aber nicht nur auf diejenigen SchülerInnen ab, die in Deutsch Schwierigkeiten haben, sondern auch auf jene, denen Deutsch besonders Spaß macht und die sich hier weiterentwickeln möchten. Dazu bieten wir einen intensiven Förderkurs an. Lesen Sie hier mehr über die Neuigkeiten zu dieser Förderung.